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Nürnberg Rams siegten im Endspiel
Das Endspiel im Bayernfinale um den Aufstieg in die Regionalliga, wurde in Nürnberg zwischen dem gastgebenden Divisionsmeister, den Nürnberg Rams und dem zweitplatziertem der Bayernliga, den Ants aus Königsbrunn ausgetragen. Beide Teams haben ihre Halbfinalbegegnungen um den Einzug ins Endspiel gewonnen, wobei die Rams hier den leichteren Gegner, die Burghausen Crusaders mit 48:0 und die Ants, die Rangers aus München mit 26:9 besiegten.
Die fränkischen Widder sind seit 3 Jahren ungeschlagen und gingen seither mit einer eindrucksvollen Bilanz von 24 Siegen in 24 Pflichtspielen in das Finale, die Favoritenrolle war somit klar an den Gastgeber vergeben. Obwohl die Männer aus der Noris die Gäste bereits in der regulären Saison schon zweimal schlagen konnten, hat ein Finalspiel seine eigenen Gesetze und schreibt oftmals eine ganz andere Geschichte, vielleicht auch heute in Nürnberg? Die beiden besten Teams der Saison 2010 trafen nun zum dritten und somit entscheidenden Match aufeinander.
Bei einem bewölkten, aber trockenen Footballwetter, säumten ca. 820 Zuschauer die Tribüne am historischen Zeppelinfeld. Die lokale Medienpräsenz im Vorfeld dieser Partie, sowie am Gameday vor Ort, war deutlich zu sehen und brachte eine gewisse (An)Spannung und eine tolle Football Stimmung unter die Leute, dementsprechend wussten beide Teams: „heute geht es um alles“!
Zum Einlauf der Gladiatoren der Neuzeit, flogen die NC Devils Cheerleader durch die Luft und der Gameball wurde per Motor-Trike zum Spielfeldrand gefahren. Beide Finalisten liefen in voller Mannschaftsstärke auf und nach dem Münzwurf durch die Referees, bekamen die Hausherren das Angriffsrecht zuerst zugesprochen.
Die Männer um die Nürnberger Trainerbank von Headcoach Ralf Prosiegel, legten nach dem Kick Off an der eigenen 35 Meterlinie eigentlich Konzentriert los, obwohl sie in diesem Drive zwei Strafen wegen eines Frühstartes bekommen haben. Nach wenigen Läufen durch die Ballträger Jan Pav # 33 und Terrell Clark # 10 der Rams, sowohl einen gefangenen Pass von Christian Schmörer # 82, standen die Gastgeber schon an der 25 Yardline der Ants, hier angekommen konnte man allerdings bei einem 4.Versuch und 14 Meter zu gehen, von den Ameisen gestoppt werden und somit wechselte das Angriffsrecht erstmalig an den Gegenspieler über.
Der Angriff der Königsbrunner Ameisen legte ebenso souverän und unbeeindruckt, angesichts der Erfolgsbilanz des Gegners, mit tollen Läufen los. Von der eigenen 25 Meterlinie gestartet, sahen sich die Augsburger Vorstädter schon nach nur zwei „Runs“ bereits an der 43 Metermarkierung und damit bereits in der Hälfte der Widder stehen. Wegen einer 5 Meter Strafe bei den Gästen hatte man leider nun beim 1.Versuch 15 Meter zu überbrücken gehabt. Bereits der erste Pass, des amerikanischen Quarterback Anthony Morris # 9, war ein super Wurf, allerdings in die Hände des Nürnberger Abwehrspielers Zoran Sisak # 30. Ganz schnell war damit die erste Angriffswelle der Kontrahenten vorbei und die Rams begannen mit ihrem zweiten Versuch auf erfolgreiche Punktejagd zu gehen.
Die Franken machten mit einem weiteren abwechslungsreichen Offense Drive weiter. Erneut waren es die Runningbacks Jan Pav und Terell Clark die den Ball Stück für Stück vorwärts bewegten, aber vor allem war es der Nürnberger Spielmacher Hannes Kranzfelder # 4, der für trickreiche Spielzüge sorgte und Jan Pav und Florian Rabe # 81 per Luftpost bediente.
Unmittelbar vor dem „Ameisenhügel“ der Augsburger Vorstädter angekommen, brauchte Terrell Clark dann immerhin zwei Anläufe, bis er schließlich aus nur 4 Yards das Leder zum 6:0 per Lauf ins Ziel brachte. Zoran Sisak # 30 sicher mit dem PAT zur 7:0 Führung und die Spieler und die Fans konnten etwas durch Atmen.
Unbeeindruckt angesichts dieser frühen Führung durch die „Blau-Goldenen“, spielten die Gäste ihre Stärke aus und liefen von der eigenen 36 Metermarke, bis zur 35 Yardline in die Hälfte der Widder hinein, diverse Fouls auf Seiten der Rams, verhalfen ihnen für zusätzlichen Raumgewinn. Erneut war es der Ballträger der Ants, welcher über die Flügel kam und in das Bollwerk der Franken rannte, doch dieses mal konnte er das Ei nicht festhalten und Defense Tackle Alexander Schweiger # 63, sicherte das Ding für sein Team. Bereits die zweite Angriffsserie der einstigen Augsburger, die 1987 allerdings nach Königsbrunn umgesiedelt sind, wurde von Nürnberg gestoppt und der Ball direkt abgenommen.
Der ungeschlagene Favorit war wieder am Drücker: Ein schöner Raumgewinn konnte durch Florian Rabe erzielt werden, als er den Ball von Hannes Kranzfelder über 13 Metern zugeworfen bekam. Das erste „Big Play“ dieser finalen Begegnung seitens der Rams, hatte allerdings Jan Pav mit einem 48 Yards Lauf eingebracht und eine zusätzliche 5 Meterstrafe der Ants brachte die Rams sogar bis auf 8 Meter an den Ameisenbau heran. An dieser Stelle wurden die Seiten zum 2.Quarter gewechselt, aber nicht das Angriffsrecht und die Möglichkeit eventuell noch für die Pegnitztaler zu erhöhen. Im zweiten Versuch bekam Terrell Clark das Leder und der athletische „Hüne“ erzielte per Lauf auch gleich seinen zweiten Touchdown zum 13:0. Zoran Sisak mit dem PAT und es stand bereits 14:0. Für den Favoriten von der Kaiserburg war es wie in den vielen Spielen zuvor auch, ein bekanntes Bild das sich da widerspiegelte: „Nürnberg führt“.
Schon beim nächsten Angriffsdrive, merkte man den Gästen nun eine Art „Nervosität“ an, immerhin lagen sie mit zwei Scores sichtlich zurück, bannte sich hier wieder eine „Klatsche“ wie vor 9 Wochen in Königsbrunn an? Die Rams haben diesen Gegner beim letzten Aufeinandertreffen mit 39:13 mehr als nur deutlich besiegt und in seine Schranken verwiesen.
Aber zurück ins laufende Spiel: Eine schlechte Ballübergabe brachte ein erneutes Fumble ein, allerdings konnten die Ants diesmal den „freien Ball“ mit einem kleinen Raumverlust sichern. Eine 5 Meter Strafe und ein Quarterbacksack durch Benjamin Bartsch # 92, warf die Ants dann offensichtlich aus dem Konzept. Zwar konnte man per Lauf noch Boden gut machen, aber im 4.Versuch mussten die Gäste den Ball mittels Punt an Nürnberg abgeben.
Die Angriffsmaschinerie der Widder, welche bis zu diesem Zeitpunkt relativ fehlerfrei agierte, könnte in dieser Welle nochmals auflegen und die kleine Führung ausbauen, doch brachten sie selbst die Königsbrunner, durch eine Interception zurück ins Match. Sichtlich ließ der Druck bei den fränkischen Angreifern, aufgrund der zwei „schnellen“ Touchdowns nach und so ließ man den Gegner dann irgendwie doch noch ins Spiel finden.
Die Ants, brachten sich um eine gute Feldpositionen, als sie Leichtfertig eine Strafe, wegen eines unerlaubten Blocks von hinten in die Beine, erhielten. Diese Strafe warf sie um 15 Meter zurück, doch der Quarterback der Ameisen bekam seine Jungs unter Kontrolle und lief bis zur gegnerischen 17 Meter Linie vor. Von hieraus war es nur ein Spielzug und die Ants machten das Match mit dem Anschlusstreffer zum 14:6 wieder spannend. Der PAT wurde ebenfalls zum 14:7 verwandelt. Die Gäste blieben dran und die Aufholjagd der kleinen flinken Ameisen hat nun begonnen.
Die Widder waren nach dem Kick Off im nächsten Drive anscheinend nicht ganz bei der Sache und kamen deshalb auch nicht wirklich vom Fleck weg. Beim 4.Versuch musste man den Ball per Befreiungskick (Punt) abgeben, aber ein schlechter Snap vom Center zum Kicker, brachte den Franken zusätzlich 30 Meter Raumverlust und den Gästen eine hervorragende Feldposition, an der 19 Yardline der Rams ein. Die Ants konnten aber aus dieser super Lage nichts Verwertbares machenund erhielten statt dessen erneut eine Strafe die -15 Meter einbrachte. Ein weiterer Quarterbacksack von Benjamin Bartsch # 92, verhinderte das die Ants noch vor der Pause zu Punkten kommen und so wechselte zum letzten Male das Angriffsrecht vor dem Halbzeitpfiff.
Ein schöner 20 Meter Pass von Hannes Kranzfelder auf Anton Müller # 8 und einige sichere Läufe und die Rams standen 23 Meter vor dem „Ameisenhügel. Kurz bevor die Halbzeit eingeläutet werden konnte, versuchten sich die Widder an einem Field Goal, was aber leider zu kurz geschossen wurde und so blieb es vorerst nur, beim 14:7 für den Divisionssieger aus der Noris.
Die fränkischen Coaches waren angesichts dieses Punktestandes nicht sehr überrascht, hatte man den Gästen doch diesen knappen Spielstand zugetraut. Disziplin und Konzentration war nun auf beiden angesagt und die Trainer sprachen beruhigende Worte zu ihren Schützlingen. Dass die Gäste schnell ins Spiel zurück kommen und sogar gewinnen können, haben sie letzte Woche Eindrucksvoll im Halbfinale gegen die München Rangers gezeigt, die Widder waren also für ein mögliches Comeback vorgewarnt!
Der Anstoß nach dem Halbzeitpfiff wurde von den Gastgebern ausgeführt und der zweitplatzierte der Bayernliga war jetzt am Zug. Wieder waren es die Läufe der amerikanischen Runningback´s, welche die Widder, ab und an, in Verlegenheit brachte. Die Ants setzen deshalb weiterhin auf ihr Laufspiel da sie beim Passspiel nicht ganz so souverän ausgesehen haben, dies lag wohl auch an dem starken Druck, welcher permanent von der Nürnberger Verteidigung ausging. Beide Mannschaften versuchten in diesem 3. Spiel-abschnitt durch vermehrte „Laufspielzüge“ eine gewisse „Ruhe“ in ihr Team hinein zubringen, weshalb die Zeit in diesem Quarter auch wie im Fluge verging. Einzig erwähnenswert aus Nürnberger Sicht, war ein Quarterbacksack über die „Blindside“ von Allan Reed # 16. Trotzdem brachte dieser vorletzte Spielabschnitt für beide Teams nichts Zählbares ein, weshalb wir gleich zum entscheidenden Schlussviertel übergehen.
Eine klasse Spannung lag nun in der Luft und die fränkischen Fans peitschten die Widder an, wussten doch alle, wer jetzt einen groben Fehler macht, wird es schwer haben das Match noch zu gewinnen.
Die Ants setzten auf altbewährtes und legten auch gleich mit einem tollen Laufspielzug los. Nach einigen guten Aktionen standen sie bereits in der Hälfte der Hausherren und an deren 26 Metermarkierung, als die Ants erneut den Ball verloren und der Nürnberger Linebaker Thomas Bebenek # 52, das Leder sichern konnte. War dies der entscheidende Fehler der Gäste gewesen?
Die Widder versuchten das Spiel per „Lauf“ zu kontrollieren, allerdings wurden sie dabei gestoppt, zu gut hatten sich die Ants jetzt auf das fränkische „runninggame“ eingestellt, so dass diese mittels Punt das Angriffsrecht abgeben mussten. Das Königsbrunner Angriffsspiel war bisher leicht zu durchschauen, hatte ihr Portfolio an trickreichen Spielzügen anscheinend nicht allzu viel zu bieten, ebenso bekamen hauptsächlich immer die gleichen Spieler den Ball, oder spielten eine Schlüsselrunde, die anderen Mitspieler im Kader der Ants kamen mehr als Statisten zum Einsatz. Dennoch, nach wenigen Runs standen die Ameisen erstmals wieder vor der Türe der Widder. Nachdem der Runningback einen 30 Meterlauf hinlegte, setzte man aus 4 Metern zum Anschlusstreffer nach. Kam nun das Comeback von Königsbrunn?
Der Ausgleich lag förmlich in der Luft und die Ants hatten nun sichtlich Auftrieb für ihre Bemühungen bekommen. Der anschließenden PAT Kick zum möglichen Ausgleich, wurde allerdings vom Nürnberger Bollwerk geblockt und es stand nur 14:13 für die Gäste.
Der Ballbesitz mittels Kick Off und der Jubel wechselte auch gleich auf die Gastgeberseite. Es waren noch gute 10 Minuten Spielzeit zu absolvieren, als ein „Ruck“ durch die Mannschaft und die Fans auf der vollbesetzten Zuschauertribüne ging, welche die Rams nun weiterhin Lautstark anfeuerten.
Der Kick Off an die Blau-Goldenen wurde von Anton „Teddy“ Müller # 8 aufgehoben und als die sofortige „Antwort“ des Anschlusstreffers des Kontrahenten, in deren Endzone zurückgetragen. Anton Müller machte mit diesem schnellen Score über 78 Yards die Hoffnungen der Ameisen vorerst zu Nichte und legte zum 20:13 vor.
Aus taktischer Sicht entscheiden sich die Rams den PAT nicht zu kicken, sondern für 2 Punkte, eine sogenannte „Two Point Conversion“, ähnlich wie bei einem Touchdown auszuprobieren.
Bei einem möglichen Touchdown (6 Punkte) der Gäste, würde man egal welche Anschlussvariante sie wählen würden (PAT, oder 2PC), immer noch in Führung bleiben.
Der Nürnberger Runningback Jan Pav, welcher eine tolle Saison und viele Meter und Punkte für die Rams einbrachte, erledigte diesen wichtigen Job sicher aus 3 Metern. Beim stand von 22:13 müssen die Ants, jetzt alles geben und ein wahres Offensive Feuerwerk anzünden, es wurde also sehr eng für sie.
Eine Vorentscheidung lag in der Luft, oder schaffen die Königsbrunner doch noch die Sensation und können eine 9 Punkte Differenz in dieser kurzen Zeit aufholen?
Die Taktik wurde bei den Ants sofort vom „Lauf“ auf das „Passspiel“ gewechselt, wollte man bei ca. 6 Minuten Restspielzeit noch das Blatt wenden und 2011 in die Regionalliga aufsteigen.
Nachdem die Ameisen sich per Pass und einer Flagge gegen die Rams, nach vorne gespielt haben, versuchten sie einen weiteren Screen Pass zu werfen. Bei diesem kurzen Pass zu ihrem linken Flügelspieler, hatte jedoch Benjamin Bartsch # 92 der Nürnberger Verteidigung, schon den ganzen Nachmittag auf diesen Moment des Königsbrunner Quarterback und seinem Passempfänger gewartet. Wie aus dem „Nichts“ kam er zwischen den Vorblockern und des Receivers hervor und war „Hellwach“ und schnappte diesem das Leder, mit einem sehenswerten „One Hand Catch“, vor der Nase weg. Noch im Laufen sicherte er den Ball mit der rechten Hand und lief seinen bisher ersten und auch wichtigsten Touchdown aus 67 Metern entgegen. Der Jubel bei den heimischen Fans und den Akteuren der Nürnberg Rams war kurz vor Schluss kaum zu halten. 28:13 der Punktstand für den Bayernchampion der Vorrunde, nach diesem sensationellem „Big Play“ der Defense und 29:13 nach dem PAT durch Zoran Sisak.
Die Ants gaben aber nicht auf und warfen noch einmal alles nach vorne und spielten sich in kurzer Zeit bis an die 4 Meterlinie der Widder vor. Es waren noch knapp 3 Minuten auf der Uhr und der Druck war für beide Teams doch noch sehr groß geworden. Innerhalb weniger Aktionen überbrückte „Anthony Morris & the Ants“ 48 Yards und stand vor der Nürnberger Burg, Verzeihung, Nürnberger Endzone. Der wieseflinke Spielmacher versuchte sich in einem weiteren Pass, aber diesmal fand er einen guten Abnehmer für seinen Fehlwurf in Gestalt von Safety Thomas Sumyk # 2, dieser hatte aufgepasst und den Pass der Königsameise in der Endzone abgefangen.
Mit dieser Aktion war eigentlich alles gelaufen und die Nürnberger legten von der eigenen 20 Metermarke los, aber bei einem der Antsspieler brannten nun alle Sicherungen durch. Nachdem die Franken den Ball wieder Spiel brachten, wurde der Nürnberger Runningback # 3 Stefan Zachert, welcher bereits am Boden lag, der Helm vom Kopf gezogen und dieser Ants Spieler schlug dem am Boden liegendem mit dem Ellenbogen ins Gesicht. Die Schiedsrichter sahen diese unschöne Szene nur allzu deutlich und schickten den Königsbrunner Abwehrspieler mit der Nummer „10“, bei ca. 1 Minute, vor Ende der Partie in die Umkleidekabine.
Anschließend lief die Zeit aus und der Jubel bei den Nürnberger Fans und dem Team war grenzenlos.
Zu Abschluss „Laola Welle“ waren aber beide Teams wieder fair vereint und zeugten sich den nötigen und gegenseitigen Respekt. Trotz dem hohen Ergebnis von 29:13 war es über lange Zeit ein toller Football Krimi und ein super Finale gewesen.
Die Scorerliste der Rams aus dem Endspiel gegen die Ants:
# 8 Anton Müller 6 Punkte (1 x Touchdown)
# 10 Terrell Clark: 12 Punkte (2 x Touchdown)
# 30 Zoran Sisak: 3 Punkte (3 x PAT)
# 33 Jan Pav: 2 Punkte (1 x Two Point Conversion)
# 92 Benjamin Bartsch 6 Punkte (1 x Touchdown)
Matthias "Reggie" Lippert
Fotos zum Spiel von Christian Schneider 
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Rams gewinnen gegen die Spiders
Am heutigen Sonntag besiegten die Nürnberg Rams mühelos die Straubing Spiders mit 45:0 im letzten regulären Saisonspiel.
Beide Teams trafen in einem sehr fairen Match aufeinander und konnten ohne jeden Druck frei aufspielen.
Für die Gastgeber ging es lediglich darum, auch in dieser Begegnung ungeschlagen zu bleiben und möglichst allen Akteuren Spielzeit zu verschaffen, da die Widder bereits sicher im Halbfinale um den Aufstieg in die Regionalliga stehen, für die Straubinger war es wohl mehr das Abschlussspiel einer sehr durchwachsenen Saison gewesen.
Im 1. Viertel war der Tabellenführer aus Franken noch nicht ganz im Spiel und vergab im zweiten Anlauf aus 25 Metern ein Field Goal. Erst kurz vor Seitenwechsel zum 2. Quarter kamen die Widder mit einem 84 Yard Touchdown Pass von Spielmacher Hannes Kranzfelder # 4 auf seinen Receiver # 87 Gerhard Hofmnan auf die Anzeigentafel. Ab da schienen die Widder das Spiel ernster zu nehmen und man legte zum 14:0 durch einen Lauf von Jan Pav # 33 auf. Kurz vor der Halbzeit warf erneut Hannes Kranzfelder einen 54 Meter Pass auf # 81 Floian Rabe zum 21:0 Pausenstand.
Die Widder kontrollierten die Gäste nach belieben und wollten eigentlich einen Gang herausnehmen um sich nicht unnötig zu Verletzen, doch nach dem Anpfiff zum 3.Spielviertel ging es aber munter weiter wie bisher. Die Trainerbank der Franken wechselte nach belieben durch und konnte schon mal das ein, oder andere für die Play Offs ausprobieren. Für Hannes Kranzfelder kam # 5 Phlilipp Wittmann auf die Position des Quarterbacks und der warf auch gleich einen weiteren 35 Meter Touchdown Pass zu Florian Rabe zum 28:0 für die Hausherren. Ein eroberter Fumble an der 10 Meter Linie der Straubinger, brachte die Widder erneut in gute Feldposition und so erlief Jan Pav seinen zweiten Touchdown zum 35:0. Die letzen Punkte in diesem Viertel erzielte # 36 Dimitri Heier per Lauf zum 42:0.
Im Schlussviertel verrannte die Zeit wie im Fluge und so kamen nur noch 3 weitere Punkte per Field Goal durch # 9 Robert Sisak zum 45:0 Endstand aufs Board. Alle fünf PAT in diesem Match erzielte # 30 Zoran Sisak.
Die Widder waren jederzeit Herr des Spieles und kontrollierten in diesem sehr fairen Match einen leichten Gegner. Die Straubinger konnten den Gastgeber nie wirklich unter Druck setzen und in eine aussichtsreiche Feldposition gelangen, trotzdem zollen die Nürnberger den Spiders großen Respekt, immerhin sind sie zu diesem doch aussichtslosen Spiel für sie angereist, was man von anderen Teams in dieser Saison nicht immer sagen kann.
Die Scorerliste für Nürnberg:
# 9 Robert Sisak, 3 Punkte (1 Field Goal)
# 30 Zoran Sisak, 6 Punkte (6 PAT)
# 33 Jan Pav, 12 Punkte (2 Touchdown)
# 35 Roman Janczyk. 6 Punkte (1 Touchdown)
# 81 Florian Rabe, 12 Punkte (2 Touchdown)
# 87 Gerhard Hofmann, 6 Punkte (1 Touchdown)
Die ungeschlagenen Nürnberg Rams haben in der Vorrunde somit den 1.Tabellenplatz erreicht und genießen in den Play Offs Heimrecht. Das Halbfinale findet am kommenden Sonntag 01.08.2010 in Nürnberg statt und hier empfangen die Widder die Burghausen Crusaders. Die Franken haben noch eine Rechnung mit den Kreuzrittern offen, da diese das Spiel vor zwei Wochen, wegen Spielerausfall, kurzfristig abgesagt haben, zudem wollen die Rams ins Endspiel der Bayernliga und den direkten Sprung in die Regionalliga (3.Liga) schaffen.
Play Off Halbfinale in Nürnberg mit dem Tabellenführer Nürnberg Rams:
Nürnberg Rams empfangen die Burghausen Crusaders
Spielort: Zeppelinfeld (Soldierfield), Kurt-Leucht-Weg, 90471 Nürnberg
Gameday: Sonntag, 01.August 2010 - Kickoff :15.00 Uhr
Play Off Termine:
Sonntag, 01.08.2010 Play Off Halbfinale
Halbfinale 1: “Nürnberg Rams” vs. “Burghausen Crusaders”
Halbfinale 2: “Königsbrunn” Ants” vs “München Rangers”
Bei einem Sieg der Nürnberg Rams findet das Endspiel am Samstag, 14.08.2010 in Nürnberg statt.
Bei einer Niederlage der Nürnberg Rams findet das Endspiel beim Sieger aus dem Halbfinale 2 statt.
Matthias "Reggie" Lippert
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Rams sichern Heimrecht in den Playoffs
Bei Temperaturen um 37°C waren die Nürnberg Rams am Samstag den 10.07. zu Gast bei den Straubing Spiders. Schon vor Spielbeginn ließ sich an einem so heißen Tag erahnen, dass die Nürnberger mit 42 angereisten Spielern gegenüber etwa 20 spielfähigen Spinnen im Vorteil waren.
Diese Vermutung zeigte sich auch im Spielverlauf. Zu Beginn waren die Spiders im Angriff, konnten jedoch schnell durch die Defense der Rams gestoppt werden. Obwohl die Offense von Straubing immer wieder lichte Momente hatte und auch Raumgewinn erzielen konnte, so reichte es jedoch während des gesamten Spiels nicht, um Punkte zu erzielen. Im Gegenteil konnte sich sogar die Verteidigung der Franken zweimal durch einen Interception Return Touchdown auf der Anzeigentafel eintragen. Einmal war dies durch den Corner Back Christian Streidel, der letztes Jahr noch in der Jugendmannschaft der Widder spielte, und zum anderen mal erneut durch Defense Tackle Michi Müller, der bereits letzte Woche gegen München einen Pass abfangen konnte, ihn diesmal jedoch bis in die Endzone zurück tragen konnte. Die Nürnberger Offense zeigte wie gewohnt viel Passspiel, streute aber auch etliche Läufe ein. Die Verteidigung Straubings war nur selten in der Lage die auf Grund vieler Spielerwechsel immer wieder frischen Nürnberger zu stoppen.
Der Endstand von 43:00 für die Rams war somit auch nicht überraschend in dieser Hitzeschlacht. Die Rams haben sich somit das Heimrecht in den Playoffs gesichert, sowohl für das Halbfinale am 01.08. als auch für das mögliche Finale um den Aufstieg am 15.08.. In den letzten beiden verbleibenden Heimspielen gegen Burghausen und Straubing ist das Ziel jetzt noch das Absolvieren der Perfect Season, weswegen den Zuschauern weiterhin viel geboten werden dürfte. Der nächste Kickoff ist am Sonntag, den 18.07., um 15 Uhr auf dem Zeppelinfeld. Gegner sind die Burghausen Crusaders.
Bericht von
Johannes Trost
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Rams in der Finalrunde!
Die Nürnberg Rams, ungeschlagener Tabellenführer der Bayernliga, waren am 04.07.2010 zu Gast im altehrwürdigen Dantestadion beim Drittplatzierten, den München Rangers.
Den Münzwurf gewannen die Münchner, verzichteten jedoch auf das Angriffsrecht zu Beginn des Spiels, so dass die Franken gleich ihre Angriffsformation aufs Feld schickten. Diese marschierte weit über den Platz, konnte jedoch kurz vor der Endzone gestoppt werden. Ein Field Goal durch # 30 Zoran Sisak brachte aber dennoch die 3:0 Führung für die Widder ein. Die Verteidigung der Nürnberger konnte im folgenden Drive die Gastgeber schnell stoppen, so dass diese durch einen Punt den Ball wieder abgeben mussten. Auch die Offense des Tabellenführers aus der Noris wurde danach schnell wieder gebremst weswegen man sich zu einem weiteren Punt entschloss. Durch einen zu hohen Snap hatte Punter Zoran Sisak jedoch keine Chance, den Befreiungskick durchzuführen, und musste versuchen, möglichst viele Yards per Lauf herauszuholen. Dies gelang ihm eindrucksvoll, fand man ich doch etwa 70 Yards später mit dem Ball in der Endzone der Rangers wieder. Auch den Extrapunkt durfte er noch verwandeln, und so stand es 10:0 für die weitgereisten Gäste.
Im zweiten Viertel änderte sich nicht viel, eine starke Defense der Rams verhinderte zunächst Punkte der Rangers, der Nürnberger Angriff konnte zwar immer wieder Raumgewinn erzielen, der Abschluss wurde jedoch vereitelt, weswegen es nach einiger Zeit 13:0 für Zoran Sisak, mittels eines weiteren Field Goals, stand. Durch einen weiten Pass schafften es die Münchner schließlich auch, bis kurz vor die Endzone der Widder, in die sie nach wenigen Spielzügen später eindringen konnten. Zur Halbzeit war das Spiel mit 7:13 wie schon im Hinspiel eine offene Partie.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit waren zunächst die Landeshauptstädter im Angriffsrecht, mussten den Ball jedoch nach einigen Spielzügen an die Verteidigung der Blau-Goldenen abgeben. Diese konnten über das restliche Feld marschieren und mit einem schönen Pass von Hannes Kranzfelder # 4 auf Florian Rabe # 81 schließlich den ersten Offense Touchdown der Rams in dieser Partie erzielen. Die Gastgeber konnten allerdings durch einen weiten Pass, einige Zeit später jedoch erneut verkürzen und das Spiel blieb beim Stand von 20:14 weiterhin spannend.
Die Verteidigung der Rams konnte die Münchner durch Turnover im Folgenden immer wieder stoppen. Besonders zu erwähnen ist hierbei die Interception durch # 77 Defense Tackle Michi Müller kurz vor der eigenen Endzone, der jedoch etwa 60 Yards durch die Rangers eingeholt und zu Fall gebracht wurde. Im Anschluss an diesen Interception Return konnte die Nürnberger Offense erneut Punkten, diesmal durch Lauf von # 8 Anton „Teddy“ Müller. Die versuchte Two-Point-Conversion misslang jedoch, so dass es fünf Minuten vor Schluss des Spiels 26:14 stand. Wenig später könnte der Passempfänger Florian Rabe nach einem Pass durch seinen Spielmacher Hannes Kranzfelder alle Verteidiger hinter sich zurücklassen und auf 33:14 erhöhen, war das schon die Vorentscheidung für die Franken gewesen?
München gab sich jedoch nicht geschlagen und arbeitete sich kurz vor Schluss noch einmal durch einen Pass in die Endzone der Gäste vor. Auch der anschließende Onside Kick gelang ihnen, in den verbleibenden fünf Sekunden Spielzeit hatten sie jedoch keine Chance mehr die zwölf Punkte Defizit aufzuholen, weswegen es beim Abpfiff kurze später erneut Sieg für die Nürnberg Rams beim Endstand von 33:21 hieß.
Abgesehen vom Platzverweis des Nürnberger Running Backs Stefan Zachert # 3 gab es im fairen und sauberen Spiel beider Mannschaften kaum Strafen.
„Auch wenn beide Mannschaften heute wahrscheinlich nicht ihre beste Leistung der Saison gezeigt haben, war es dennoch ein attraktives Spiel für die Zuschauer denke ich“ kommentierte Defense Back Thomas Sumyk # 2 nach dem Spiel die Leistung beider Teams. Eine Play Off Teilnahme ist den Franken bereits sicher, es geht jetzt in den verbleibenden 3 Spielen nur noch um die Platzierung. Bei einem 1.Platz genießt das Team in allen Play Off Spielen Heimrecht inklusive bei erreichen des Endspieles. Die Widder haben also noch allen Grund die restlichen Matches erfolgreich zu beenden.
Spielbericht: Johannes Trost
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Nürnberg Rams 1.Mannschaft:
Die Nürnberg Rams trafen am Sonntag, 20.06. vor ca. 300 begeisterten Football Fans auf Heimischen Felde auf die Erding Bulls. Der Tabellenführer fertigte das Schlusslicht der Bayernliga mit 49:0 ab.
Die Erdinger feiern in diesem Jahr ihr 30 jähriges Team Jubiläum unter ganz schwierigen Bedingungen. Derzeit rangieren sie auf dem letzten Platz und mussten beim derzeitigen Tabellenführer in Nürnberg antreten. Die Bullen gewannen den Münzwurf und wollten ihre Chancen gleich zu Beginn der Partie nutzen. Erster Drive, erstes Versuch, erster Pass, erste Interception und…. erster (Defense) Touchdown durch Zoran Sisak # 30. Ein abgefälschter Pass landet genau in den Händen des Nürnberger Abwehrspielers und der ließ es sich nicht mehr nehmen, das Ei über 42 Meter in die gegnerische Endzone zu tragen, den anschließenden PAT zur 7:0 Führung verwandelte der Touchdown Schütze ebenfalls.
Erding war nun nach dem zweiten Kick Off erneut am Ball, doch alle Bemühungen im 1.Quarter verliefen für die Gäste absolut Erfolglos. Lediglich 1 heraus gespielter first Down war zu verbuchen, während die Widder in ihren beiden Angriffswellen jedes Mal zu Punkten kamen. Zum 13:0 legte # 88 Konstantin Schäfer mit einem 5 Meter Touchdown Lauf vor und mit einem 59 Touchdown Lauf legte # 33 Jan Pav zum 20:0 nach. Die beiden PAT´s verwandelte Zoran Sisak sicher zum 14:0 und zum 21:0.
Im 2.Quarter ein ähnliches Bild: Die Rams Offense bekam das Leder und ein 21 Yard Touchdown Pass vom Nürnberger Spielmacher Hannes Kranzfelder # 4 auf seinen Receiver Florian Rabe # 81 zum 27:0. Zoran Sisak mit dem PAT zum 28:0.
Die Widder hatten die Bullen jederzeit unter Kontrolle, doch auf Seiten der Erdinger wollte man sich trotzdem nicht geschlagen geben und man kämpfte unerschrocken weiter. Eine kuriose Szene tat sich dann beim 3.Versuch und 9 Meter zu gehen auf. Der Erdinger Quarterback wollte eigentlich den Ball werfen, doch die Nürnberger Abwehr stürmte erneut durch seine Angriffsreihe hindurch und stahl dem Spielmacher einfach den Ball aus der Wurfhand, somit wechselte das Angriffsrecht an die Widder über und es hieß erneut 1st. Down für Nürnberg.
Im weiteren Spielverlauf dieses Viertels ging bei beiden Mannschaften nicht mehr viel zusammen, lediglich der Tabellenführer vergab eine weitere aussichtsreiche Chance auf Punkte. Der sonst so treffsichere Zoran Sisak verfehlte mittels Field Goal Versuch von der 22 Meter Linie, der anschließende Angriffsversuch der Bulls brachte nichts ein und man begab sich bei 28:0 direkt in die Pause.
Nach der Halbzeit begann Nürnberg seine neue Angriffssequenz mit einem weiteren Spielmacher und die # 8 Anton „Teddy“ Müller kam aufs Feld. Nach wenigen erfolgreichen Spielzügen standen sie an der 15 Meter Linie des Gegners und ein kurzer Pass von Anton Müller auf # 87 Gerhard Hofmann und die Männer aus der Noris erhöhten unmittelbar nach Halbzeitanpfiff auf 34:0. Den PAT verwandelt Zoran Sisak sicher zum 35:0. Im weiteren Spielverlauf probierten beide Seiten wohl einige neue Spielzüge aus, die aber außer einer Erkenntnis für die Coaches nichts zählbares einbrachte und so wurde das Schlussviertel eingeläutet.
Im vierten Quarter waren auch gleich wieder die Gastgeber am Drücker und Anton Müller der Spielmacher der Widder, lief 56 Meter über das Feld direkt in die Endzone zum 41:0. Zoran Sisak mit dem PAT: 42:0.
Bei Erding ging erneut nicht viel zusammen und sie gaben das Leder, wie schon so oft in diesem Match, an die Franken zurück. Auch der dritte Quarterback der Ramböcke # 5 Phillip Wittmann bekam neben vielen anderen Back-ups seine Spielzeit und die nutzte er ebenso Erfolgreich wie seine beiden Teamkameraden vorher. Gestartet war Phillip mit den Blau-Goldenen an der eigenen 31 Meter Markierung und spielte sich langsam aber sicher in Richtung Erdinger Endzone vor. Obwohl sich hier die Verteidigung der Bulls noch einmal aufbäumte, konnten die Gäste den Tabellenführer nicht stoppen und Dimitri Heier # 36 der Widder, lief von der 2 Yard Linie zur 48:0 Vorentscheidung. Zoran Sisak brachte mit dem PAT zum 49:0 Endstand die letzten Punkte in dieser Partie aufs Board. Die Bulls bekamen zwar noch einmal den Ball, aber sie knieten ab und ließen die restliche Spielzeit verstreichen.
Die Bulls konnten die Rams nie wirklich unter Druck setzen und auch zu keiner Zeit das Spiel an sich nehmen. Der Tabellenführer war den Gästen in allen Belangen weit Überlegen und hatte kaum Mühen seine Taktik Erfolgreich durch zu setzen. Beide Teams verabschiedeten sich aus dieser sehr fairen Begegnung von den Zuschauern mit einer Laola Welle.
Die Nürnberger festigen mit diesem weiteren Sieg ihren 1. Platz und stehen nun endgültig in der Finalrunde um den Aufstieg in die Regionalliga fest. Bereits am kommenden Samstag findet in Erding das Rückspiel statt, zu dem die Rams als klarer Favorit fahren.
Matthias "Reggie" Lippert
Fotos zum Spiel: 
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Rams neuer Tabellenführer
Die Nürnberg Rams trafen am Sonntag den 12.06. vor ca. 300 begeisterten Football Fans auf den Tabellenführer „Königsbrunn Ants“.
Bereits im Hinspiel, in Königsbrunn, konnten die Franken mit einem knappen 13:6 als Sieger vom Feld gehen, dementsprechend groß waren die Erwartungen auf beiden Seiten. Die Ameisen kamen als klarer Favorit in die Noris und hatten bereits 3 Spiele mehr als die Widder hinter sich bringen können. Den Nürnbergern fehlte somit wichtige Spielpraxis, aber die Männer um Headcoach Ralf Prosiegel waren dennoch gut Motiviert und Vorbereitet für dieses Match gewesen.
Wie schon beim Hinspiel in Königsbrunn, bekamen die Rams zuerst den Ball mittels Kick Off übergeben.
Der Eröffnungsdrive des Gastgebers startete an der eigenen 39 Yard Linie. Mit einem 14 Meter Pass des Nürnberger Quarterbacks # 4 Hannes Kranzfelder auf seinen Receiver # 88 Konstantin Schäfer legte man vor heimischen Publikum gut los und befand sich damit schon in der Hälfte der Gäste. Wegen einem Foul musste man aber dann wenige Spielzüge später diese Feldposition aufgeben und die Blau-Goldenen sahen sich im 3.Versuch bei 20 Meter zu gehen. Die Ameisen rechneten anscheinend mit einem weiteren tiefen Pass, doch der Wieselflinke Ballträger # 33 Jan Pav brachte bei einem 34 Meter Lauf weitere 4 neue Versuche für sein Team ein. An der 25 Meter Linie von Königsbrunn kamen die Franken dann ins Straucheln, denn anscheinend hatten sich die Ants jetzt gesammelt und man entschied sich bei den Rams im 4.Versuch für ein Field Goal. Die Widder brachten durch den sicheren Schuss von Zoran Sisak # 33 die ersten Punkte auf die Anzeigentafel und es stand 3:0 für die Heimmannschaft.
Die Gäste begannen ihre erste Angriffsserie an der eigenen 23 Meter Linie. Dass die Ants Laufstark waren, wusste man auf Seiten der Rams: 1 Meter hier und 6 Yards dort, doch das Big Play kam im dritten Versuch mit 69 Metern über den linken Flügel. Ein schöner Lauf bis einen Meter vor die Endzone des Gastgebers, der nur durch das Einschreiten eines Nürnbergers Verteidigers gestoppt werden konnte. Drei Anläufe brauchten die Ameisen allerdings dann doch, um sich die Führung zu holen. Der Anschließende Extra Punkt Versuch wurde vom fränkischen Bollwerk geblockt und es stand nur 3:6 für die Gäste.
Für beide Mannschaften ging es um die Tabellenführung und man merkte ihnen im weiteren Verlauf des Spieles die Nervosität deutlich an. Der sofortige Angriffsversuch der Rams endete wegen einer erneuten 10 Meter Strafe mit einem Punt und die Offense der Ants wurde wegen zwei Flaggen mit 25 Meter und einem Fumble, der nochmals 13 Meter Raumverlust einbrachte, bestraft. An der eigenen 25 Meter Linie begann nun die dritte Angriffsserie der Widder. Nürnbergs Spielmacher # 4 Hannes Kranzfelder warf 2 Pässe auf seine Receiver, den ersten für 4 Meter zu # 82 Christian Schmörer und den zweiten für 71 Yards mit anschließendem Touchdown Jubel auf # 81 Florian Rabe. PAT Zoran Sisak und die Widder holten sich die Führung mit 10:6 zurück. Kurze Zeit später wurden zum 2.Quarter die Seiten gewechselt.
Die Ants hatten bis dahin nur Läufe ausgespielt aber noch keinen einzigen Pass geworfen. Die Runs hatten die Gastgeber eigentlich gut unter Kontrolle und auch die Wurfversuche blieben bisher ohne Erfolg. Die Rams kämpften sich zwar bis an die 27 Meter Markierung der Gäste heran, doch die Coaches spielten den 4.Versuch lieber aus, anstatt hier mit einem erneuten Field Goal Versuch zu weiteren Punkten zu kommen.
Nürnberg vergab eine weitere gute Chance und das Angriffsrecht wechselte zu den Ants. Nachdem auch die Passversuche der Ameisen im Sand verliefen, bekam Nürnberg wieder das Ei und Terrell Clark lief Sensationell von der gegnerischen 31 Yard Line direkt hinein in den Ameisenhügel zum 16:6 für seine Mannschaft. Dabei tänzelte er die Verteidiger schwindelig und sich in einen Freudenrausch, der bedauerlicherweise mit einer 5 Meter Flagge geahndet wurde. Der Touchdown behielt seine Gültigkeit und die Strafe wurde beim Kick Off umgesetzt. Zoran Sisak mit dem PAT zum 17:6.
Den nächsten Drive hatten sich beide Teams und vor allem die Königsbrunner, sicherlich anders vorgestellt. Das Spiel wurde jetzt zerfahrener und umso näher ersehnte man die Halbzeitpause herbei. Gestartet sind die Gäste an der eigenen 18 Meter Markierung: eine 5 Meter Strafe gegen die Ants, 6 Meter Lauf des Quarterbacks, eine 15 Meter Flagge gegen Nürnberg, erneut eine 15 Meter Strafe gegen die Rams, eine weitere 5 Meter Strafe gegen die Gäste, noch mal -15 Yards gegen die Ants und als man sich endlich seines „Könnens“ besinnte, da verlor man bei der Ballübergabe an den Runningback an der eigenen 38 Meter Linie den Ball auch noch an die Hausherren. Das Publikum hatte endlich Grund zum Jubel und Hannes Kranzfelder führte seine Offense aufs Feld.
Die Angriffsmaschinerie der Widder kam aufs Feld und bedankte sich freundlich für das Gastgeschenk. Jan Pav bereitete mit einem tollen 18 Meter Lauf einen weiteren Touchdown vor. Erneut war es das Traumduo der Partie, Hannes Kranzfelder mit einem 11 Meter Pass auf Florian Rabe zum 23:6. Zoran Sisak mit dem PAT zum vorzeitigen Halbzeitstand von 24:6.
Die Ants waren durch diesen weiteren herben Rückschlag nun völlig geschockt und wollten unbedingt noch vor der Pause zu Punkten kommen. Der anschließende Angriffsversuch war auch sehr Vielversprechend. Der Kick wurde bis zur eigenen 45 Yard Line der Ameisen zurück getragen. Von hier aus starteten sie dann ihre Bemühungen. Nachdem sie im 4. Versuch nur noch 1 Meter zu überbrücken hatten, schafften sie mit einem erneuten Quarterback Sneek den nötigen Raumgewinn zum 1st.Down. Mittels Pass wollte der Königsbrunner Spielmacher das Ei in die Nähe der Nürnberger Endzone befördern, doch die Verteidigung der Franken hatte Aufgepasst und gab den Angreifern keinen freien Raum. Der Quarterback rannte deshalb kurzerhand selbst in Richtung Endzone und befand sich an der 7 Meter Linie der Widder wieder. Die verbleibende Zeit bis zur Pause ließ nur noch einen einzigen Spielzug für die Gäste zu und so mussten sie eigentlich den Ball nur per Luft befördern. Auch in diesem Spielzug waren die Angreifer wieder gut abgeschirmt und man drängte den gegnerischen Spielmacher zum Lauf. Hierbei verlor er den Ball an die Heimmannschaft und die nötige Pause für beide Teams wurde mit dem Ende dieses Spielzuges eingeläutet.
Klare Worte des Nürnberger Trainer Crew und deshalb erwarteten die Gastgeber im 3.Viertel eine Aufbäumente Ameisenarmee, doch zu sehen war auch hier nicht wirklich viel. Eine weitere tolle Leistung der Rams Abwehr wurde mit einem Punt Return Touchdown durch Zoran Sisak gekrönt. Den anschließenden PAT verwandelte der selbige zum 31:6. Auch brachte Zoran Sisak noch den gegnerischen Spielmacher in seiner eigenen Endzone zu Fall, was den Hausherren noch mal 2 Zähler mittels Safety bescherte, somit hatte Zoran alle möglichen Punkte Varianten im Football an diesem Nachmittag für sich genutzt (Touchdown 6, PAT 1, Field Goal 3, Safety 2) und die Führung auf 33 Zähler erhöht. Die Ants waren damit endgültig geschlagen, so zumindest die Trainerbank der Blau-Goldenen und deshalb wurden wie gewohnt, vermehrt die Ersatzspieler bei den Rams eingesetzt. Die Abwehr der Nürnberger hielt ein ums andere mal wie ein Bollwerk und so konnten die Königsbrunner sogar an der eigenen 2 Meter Marke gestoppt werden und gaben das Angriffsrecht an die Ramböcke ab. Terrell Clark legte damit auch den krönenden Abschluss der Widder hin und lief den bereits völlig erschöpften Ameisen auf und davon. Ein 98 Yard Touchdown Lauf vollendete seine starke Leistung in diesem Match. Bedauerlich nur, dass einige der Ants das alles andere als sportlich sahen und so musste noch die # 45 der Ants, wegen unsportlichen Nachspringens, vorzeitig durch die Schiedsrichter Crew in die Kabine geschickt werden.
Die Ants kamen noch einmal zu Punkten und stellten den 39:13 Endstand her, doch in großer Gefahr befanden sich die Widder über weite Strecken des Spieles eigentlich nie. Lediglich zu beginn der Partie war es noch sehr spannend, aber mit der Abgeklärtheit und Übersicht der Nürnberger konnten die Gäste auf Dauer einfach nicht mithalten.
Die Nürnberg Rams zeigten mal wieder Eindrucksvoll, dass sie zu den Mitfavoriten um den Aufstieg gehören und nicht umsonst die Tabellenführung für sich beanspruchen. Beide Mannschaften treffen eventuell in den Finalrunden wieder aufeinander und da wird es sich zeigen ob die Franken auch in einer weiteren Begegnung in der Saison 2010 die Oberhand behalten werden. Mit diesem wichtigen Sieg befinden sich die Franken sicher in den Play Off´s, nur die Platzierung ist derzeit noch offen. Im Falle sie behalten den 1.Platz bis zum regulären Saisonende, dann genießen die Widder das Heimrecht in der Endrunde.
Ihre Tabellenführung könnten die Rams bereits am kommenden Sonntag zu Hause gegen die Erding Bulls ausbauen. Die Erdinger stehen derzeit auf dem letzten Rang und sind in dieser Partie der ganz klare Underdog.
Matthias "Reggie" Lippert
Fotos zum Spiel: 
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Rams erobern Burghausen
Am Sonntag den 06.06 waren die Nürnberg Rams bei herrlichem Wetter zu Gast bei den Crusaders in Burghausen.
Zu Beginn des Spieles waren zunächst die Gastgeber in Ballbesitz, und konnten ihren langen und soliden ersten Drive direkt mit sechs Punkten durch einen Lauf krönen, der Extrapunkt misslang. Im Gegenzug konnten jedoch auch die Rams mit einem sehr starken Passspiel direkt im ersten Drive einen Touchdown erzielen und mit 7:6 in Führung gehen. Ab diesem Zeitpunkt war auch die Defense der Widder aufgewacht und konnte die Offense der Crusaders den Rest der Halbzeit von weiteren Punkten abhalten. Im zweiten Spielviertel konnte sie sogar nahezu jede Angriffsbemühung der Gastgeber nach nur wenigen Spielzügen durch Turnover komplett im Keim ersticken. Der Angriff der Rams hingegen konnte jeden Drive der ersten Halbzeit mit Punkten abschließen, weshalb es nach einem Punkteregen im zweiten Viertel mit 44:6 aus Sicht der Gäste in die Halbzeit ging.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit konnte die Offense der Rams zum ersten Mal im Spiel von den Burghausenern gestoppt werden, welche im Gegenzug durch einen Drive mit kraftvollem Laufspiel den zweiten Touchdown erzielen konnten. Auch die Nürnberger schafften es kurze Zeit später noch einmal die Endzone zu finden, bevor das Spiel durch nachlassende Konzentration und zunehmenden Einsatz von Ersatzspielern zunehmend zerfahrener wurde. So gab es im letzten Spielviertel keine weiteren Punkte mehr zu sehen, und es hieß 51:13 aus Sicht der Gäste zum Abpfiff.
Vor allem in der ersten Hälfte konnte die Offense der Rams zum ersten Mal in dieser Saison ein gut funktionierendes Lauf- und Passspiel zeigen. „An diese Leistung müssen wir anknüpfen“, so Running Back Stefan Zachert, „auch wenn wir uns Konzentrationsschwächen wie teilweise in der zweiten Halbzeit nicht mehr erlauben dürfen.“ Nicht mehr erlauben dürfen sich die Rams diese mit Sicherheit bereits nächstes Wochenende nicht mehr. Da ist der aktuelle Tabellenführer der Bayernliga aus Königsbrunn zu Gast in Nürnberg. Die Ants haben außer dem Hinspiel gegen die Rams, das Nürnberg knapp mit 13:6 für sich entscheiden konnte, jedes ihrer bisher bereits sechs Spiele gewonnen. Kickoff zum Spitzenspiel der Bayernliga ist am Sonntag, den 13.06. um 15 Uhr an der Berthold Brecht Schule in Nürnberg Langwasser.
Spielbericht von
Joe Trost
Endergebnis:
13:51 (06:14 / 0:30 / 7:7 / 0:0)
Scorer:
Gerhard Hofmann - 6 Punkte
Christian Schmörer -12 Punkte
Florian Raab - 12 Punkte
Christian Streidel - 6 Punkte
Stefan Zachert - 6 Punkte
Zoran Sisak - 9 Punkte (6x PAT, 1 FG)
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Rams siegen im Topspiel
Am Sonntag, 16.05.2010 kam es in der Bayernliga zum Top Spiel der Woche zwischen den Nürnberg Rams und den München Rangers. 500 begeisterte Football Fans sahen ein spannendes Match am Zeppelinfeld.
Die Rangers kamen als Favorit und Tabellenführer mit 2 Siegen bei einer Niederlage nach Franken. Die Widder dagegen hatten durch die Spielabsage der Vorwoche bei den Erding Bulls bisher nur ein Spiel erfolgreich absolvieren können und standen auf Platz 3 der Bayernliga. Zuletzt trafen sich beide Teams vor 19 Jahren in der 1.Bundesliga, die Nürnberger hatten damals noch als „Noris Rams“ das bessere Händchen den immerhin wurden sie 1991 Divisions Meister. Für Spannung zwischen diesen „alten bekannten“ war also bestens gesorgt.
Den Münzwurf gewannen die Männer von der Pegnitz und so bewegte Nürnberg zuerst das Ei.
Der erste Versuch startete an der eigenen 30 Meter Linie und mit einigen guten Aktionen kamen die Widder auch bis in die gegnerische Hälfte hinein. Hier wurden sie allerdings an der 41 Meter Markierung gestoppt und gaben das Leder an die Gäste mittels Befreiungsschlag (Punt) ab.
Den Münchnern erging es ähnlich, beide Teams hatten einen großen Respekt vor einander und spielten erstmals auf „Sicher“ um ins Match zu kommen, denn immerhin ging es hier schon mal um wichtige Punkte für die spätere Play Off Teilnahme und das damit verbundene Heimrecht. Was die Rangers an Boden gut machten, gaben sie durch einen Fumble und ein Foul an Metern wieder ab. Am Schluss dieses Eröffnungsdrives der Landeshauptstädter stand ebenfalls ein Punt.
Nun waren die Nürnberger am wieder Zug. Quarterback Hannes Kranzfelder # 4 bediente mit einem Seitwärts Pass (WR Screen) seinen Receiver # 8 Anton „Teddy“ Müller und der rannte 42 Meter die Seitenlinie in Richtung Münchens Hälfte entlang, das erste große Big Play für die Heimmannschaft und die Zuschauer jubelten auf der Tribüne. Gestoppt wurde er erst an der 35 Meter Linie der Rangers. Die anschließenden 4 Versuche brachten, trotz der tollen Leistung von Anton Müller, allerdings keinen Raumgewinn ein und so wurde erneut der Ball per Punt abgegeben.
Die Rangers starteten an der eigenen 33 Meter Marke und spielten sich langsam aber sicher in die Nürnberger Hälfte hinein. Eine 15 Meter Strafe gegen die Rams verhalf innen dabei, diese Flagge sollte auch nicht die letzte an diesem Sonntag gegen die Widder sein. An der 31 Yard Line der Rams gestoppt, versuchten die Gäste ein Field Goal was aber sein Ziel stark Links verfehlte.
Noch wenige Minuten waren nun im verbleibenden ersten Spielviertel zu absolvieren und zweimal bediente Hannes Kranzfelder seinen Receiver Anton „Teddy“ Müller mit jeweils einem 23 und 22 Yards Pass. Die Rams klopften damit an die Münchner Türe. Seitenwechsel und hinein ins 2.Quarter: Beim 1.Versuch ein Hand Off (Ballübergabe) von Hannes Kranzfelder an seinen Running Back # 33 Jan Pav und dieser lies sich seinen Touchdown Lauf aus 18 Meter über den linken Flügel nicht mehr nehmen. 6:0 für die Rams. Zoran Sisak # 30 mit dem PAT zum 7:0.
Die Münchner bekamen den Ball bei ihrem Gegenangriff an der eigenen 20 Meter Marke und waren sichtlich nervös. Nürnberg spielte nun wesentlich lockerer auf und stoppte München, so dass diese sogar das Risiko eingingen bei einem 4. Versuch und nur 1 Meter an der eigenen 29 Meter Linie zu gehen. Eine weitere unnötige Strafe durch ein zu frühes Bewegen der Verteidigung gab den Rangers eine neue Chance.
Die Defense der Widder hielt die Rangers eigentlich gut unter Kontrolle, doch ein „Broken Play“ eines ursprünglichen Passversuches brachte den Quarterback sichtlich dazu selbst zu laufen und das über immerhin 51 Yards in die Endzone der Rams. Der anschließende PAT traf nicht ins Ziel und die Münchner legten somit nur zum 7:6 nach.
Die Gäste merkten schnell das Nürnberg die stärkere Mannschaft ist und versuchten beim anschließenden Kick Off sogar einen „Scoob Kick“ (unkontrollierter Kick), doch den Return brachte Nürnberg bis zur 45 Meter Linie heran. Hannes Kranzfelder warf auch gleich einen weiteren 17 Meter Pass, diesmal auf Christian Schmörer # 82 an die gegnerische 38 Yard Line. Noch einmal versuchte Hannes Kranzfelder seine Receiver zu bedienen, aber der Ball traf sein Ziel nicht. 2.Versuch und 10 Meter zu überbrücken, als der Nürnberger Spielmacher seine erste Interception (abgefangener Ball) an diesem Tag, direkt in die Hände des Müncheners Verteidiger warf.
Die Defense der Rams war nun gefordert und konnte den Angriff der Gäste sogar in deren eigenen Spielhälfte stoppen und das trotz wiederholten Strafen gegen Nürnberg. Das Angriffsrecht wechselte und die Ramböcke waren nun am Drücker. 1.Versuch und Touchdown. Erneut war es Jan Pav der von der eigenen 36 Meter Markierung, 64 Yards in die Endzone der Münchner zum 14:6 lief. Zoran Sisak # 30 mit dem PAT zum 14:6.
Vor der Pause bekamen die Teams noch einmal das Angriffrecht, aber hier vergaben beide Seiten ihre Chancen und so gingen die Nürnberger verdient mit 14:6 in die Halbzeit.
In der Pause bekamen nicht nur die Münchner eine Standpauke, sondern auch die Heimmannschaft von ihren Trainern zu hören. Die Rams waren zu diesem Zeitpunkt klar das bessere Team, aber mit unnötigen Strafen und Absprachefehlern in der Team Aufstellung mussten sie für ihre Special Teams sogar ihre 3 Time Outs für die erste Spielhälfte nehmen und brachten die Gäste immer wieder ins Spiel zurück.
Mit neuem Elan gingen beide Teams ins 3.Viertel hinein.
Die Defense der Rams stand zuerst auf dem Feld und zeigte den Zuschauern auch gleich zu was ein echter Rambock im Stande ist wenn er aus der Pause kommt. Bei einem Screen Pass der Rangers wurde der Angreifer so stark attackiert, dass er den Ball verlor (Fumble) und der Nürnberger Verteidiger # 26 Christian Streidel sich diesen erobern konnte. Angriffrecht für Nürnberg an Münchens 39 Meter Linie. 4 Spielzüge später waren die Franken bereits an die 20 Meter Marke der Gäste herangekommen, als # 33 Jan Pav zu seinem 3 Touchdown in diesem Spiel lief. Treffsicher verwandelte Zoran Sisak den PAT zum 21:6.
War das bereits die Vorentscheidung? Dieses Spiel war noch lange nicht zu Ende!
Die nächsten Angriffsdrives beider Teams brachten nichts Erwähnenswertes ein, aber München bekam zum Ende des 3.Viertels noch einmal das Ei. Los ging der Drive an der eigenen 20 Meter Linie, nachdem die Gastgeber mittels Punt den Ball abgegeben haben. Man arbeitete sich mit kleinen Raumgewinnen bis zur 32 Meter Linie der Blau-Goldenen heran. Bei einem 3.Versuch und 9 Meter zu gehen kam Münchens zweites „Big Play“ an diesem Sonntag. 9 Metern waren zurück zu legen und daraus wurde ein 53 Meter Pass und schon stand man an Nürnbergs 15 Meter Markierung. Dies war auch gleichzeitig das Ende dieses Viertel. Mittels eines weiteren Fouls der Widder kamen die Rangers sogar an die 1 Meter Linie heran, doch auch sie waren sichtlich Nervös und wurden durch eine Flagge auf die 7 Meter Linie durch die Referees gesetzt. Das Bollwerk der Widder tat sich auf und erst im vierten Anlauf konnten die orangefarbigen Gegner die Endzone zum 21:12 Anschluss mittels eines sogenannten Quarterback Bootleg erreichen. Um im letzen Viertel mit den Gastgebern noch mithalten zu können, entschieden sich die Rangers für eine „2 Point Conversion“ anstatt des „Point after Touchdown“ (PAT), der auch nur einen Punkt zum eventuellen 21:13 gebracht hätte. Die „2 Point Conversion“ gelang und so war mit nur einem Touchdown unterschied beim Stand von 21:14 wieder alles offen.
Nürnberg Kontrollierte wieder das Geschehen und nahm wichtige Zeit von der Uhr, sie kämpften sich bis zur Mittelinie heran und gaben den Ball bei noch ca. 6 Minuten verbleibender Spielzeit an die Rangers ab.
Die Münchner waren nun sichtlich Nervös und konnten keinen Pass ihres Quarterbacks aus der Luft fangen, im Gegenteil, auch hier waren es Strafen die Münchens Angriff zurück warf. Die Rams sicherten den Punt der Gäste an der Mittelinie und waren nun bei ca. 3 Minuten Restzeit am Zug.
Bis zur 23 Meter Linie der Gäste kam man heran und versuchte die Führung mittels Field Goal (3 Punkte) auszubauen. Der eigentlich Treffsichere Zoran Sisak vergab diese wichtige Chance kurz vor Ende der Partie und brachte mit diesem Fehlversuch Münchens Angriffsformation aufs Feld. Es blieb weiterhin spannend.
Einen fatalen Fehler beging Münchens Spielmacher und warf den kommenden Pass genau in die Hände des Nürnberger Verteidigers # 2 Thomas Sumyk. Gestoppt in der Mitte des Feldes mussten die Widder bei weniger als 2 Minuten nur noch die Uhr herunter laufen lassen und hätten wohl besser daran getan den Quarterback aufs Knie gehen zu lassen. Aber irgendwie verbummelten die Offense Coaches die Situation und schätzten die verbleibende Spielzeit falsch ein. Zwar wurde ein Laufspielzug eingegeben und der heimische Runningback hatte auch beide Hände am Ball, aber sowohl das Spiel und auch die Rangers belehrten und bestraften die Nürnberger mittels Fumble.
Die Münchner erkämpften sich das Angriffsrecht an der eigenen 43 Meter Linie und standen mit dem Rücken zur Wand, aber im Football ist bekanntlich alles möglich. Bei nur noch guten 35 Sekunden Restspielzeit versuchten es die Rangers nun mit der Brechzange und feuerten einen tiefen Pass nach dem anderen ab. Nach vier Fehlpässen in Folge und keinen Meter Raumgewinn, bzw. Touchdown wurde die Partie durch den Pfiff des Referees beendet.
Nürnberg hat hier klar das Spiel gemacht, spielte aber trotzdem weit unter seinen eigentlichen Fähigkeiten, zudem haben sie sich durch unnötige Fehler und diverse Überheblichkeiten immer wieder um die vorzeitige Entscheidung und den Gegner mehrfach ins Spiel gebracht.
Nürnberg gewinnt dieses Match knapp aber verdient und holt sich mit diesem zweiten Sieg in Folge den 2.Platz in der Bayernliga. München rutscht durch diese Niederlage sogar auf Platz 3. in der Liste ab. Neuer Tabellenführer sind die Königsbrunn Ants, welche die Rams vor 2 Wochen knapp mit 13:6 besiegen konnten.
Nächstes Spiel der Rams 1.Mannschaft (Ligaspiel-Bayernliga):
Nürnberg Rams empfangen die Straubing Spiders
Spielort: Bertolt Brecht Schule (geg. Messezentrum, Langwasser), Bertolt-Brecht-Strasse 39, 90471 Nürnberg
Gameday: Sonntag, 30. Mai 2010 - Kickoff :15.00 Uhr
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Rams besiegen Ameisen!
Die Nürnberg Rams trafen am Sonntag den 02.05. in Königsbrunn auf die Ants zu ihrem ersten Saisonspiel. Nach den zwei verlorenen Vorbereitungsspielen gegen Frankfurt und Kirchdorf war die Mannschaft um Headcoach Ralf Prosiegel nun siegeshungrig. Bei durchwachsenem Wetter zeigte sich jedoch ein ebenfalls durchwachsenes Spiel.
Die Nürnberger kamen zu Spielbeginn gleich in Ballbesitz und legten zunächst vielversprechend los. Nach einem langen Drive mit vielen Laufspielzügen war es letztendlich Running Back # 33 Jan Pav, der den Ball für die Widder in die Endzone trug. Nach gelungenem Extrapunkt stand es schnell 7:0 aus Sicht der Gäste. Auch die Ameisen legten fleißig mit ihrem Laufspiel los, konnten zunächst auch Raumgewinn erzielen, jedoch wurden sie von dem Bollwerk der Nürnberger Defense rechtzeitig gestoppt, so dass sie ohne Punkte das Feld verlassen mussten. Aber auch die Offense der Rams konnte in den folgenden Drives nicht mehr überzeugen. Der Versuch, das Passspiel zu etablieren, scheiterte das ganze Spiel hinweg, was auch auf die widrigen Bedingungen bei Dauerregen zurückzuführen war. So entwickelte sich die Partie mehr und mehr zu einer defensiv Schlacht. Kurz vor der Halbzeit konnten die Franken ihre Führung durch ein Field Goal weiter auf 10:0 ausbauen, darüber hinaus gab es keine erwähnenswerten Szenen.
Nach der Pause zum dritten Spielviertel ging es so festgefahren weiter wie vor der Halbzeit, so dass hier keine Mannschaft punkten konnte. Im Schlussviertel bäumten sich die Gastgeber dann noch einmal auf und verkürzten durch ihr starkes Laufspiel mit einem Touchdown auf 6:10, die versuchte Two-Point Conversion misslang. Im Gegenzug kamen die Ramböcke kurze Zeit später nochmals mit einem Field Goal auf das Scoreboard, anschließend war es erneut die solide Verteidigung Nürnbergs, die den Endstand von 13:6 aus Sicht der Nürnberger zementierte.
Die Rams stehen nach diesem ersten Spieleinsatz auf Platz 2 in der Bayernliga hinter den Burghausen Crusaders. Die Ants aus Königsbrunn wurden durch diese Niederlage auf den 3.Tabellenplatz verwiesen.
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Vorbereitsungsspiel vom 25.04.2010 / Nürnberg Rams - Kirchdorf Wildcats 10:27
Am Sonntag den 25.04.2010 empfingen die Nürnberg Rams die Kirchdorf Wildcats vor ca. 250 Zuschauern.
Mit 10:27 mussten sich die Rams bei Ihrem Heimspiel am Zeppelinfeld gegen die angereisten Wildcats aus Kirchdorf geschlagen geben.
Die Franken durften zum Auftakt zuerst das Ei bewegen und schlossen erfolgreich durch einen herrlichen Touchdown Pass von Quarterback Anton Müller # 8 auf seinen Receiver # 81 Florian Rabe ab. Den anschließenden Extra Punkt verwandelte Zoran Sisak # 30 zur 7:0 Führung.
Die Gäste machten es den Widdern nach und beendeten ebenso erfolgreich ihre erste Angriffswelle zum 7:7 Ausgleich. Im weiteren Spielverlauf kamen die Gastgeber erneut an die gegnerische Endzone heran und standen kurz davor zu Punkten, als die Schiedsrichter einen eigentlich am Boden geglaubten Passversuch der Nürnberger als Gefangen gaben, allerdings für die Wildkatzen, die über diese Fehlentscheidung selber sehr erstaunt waren. Das Gastgeschenk nahmen sie dankbar an, doch dieser Drive wurde durch einen eindeutig abgefangenen Pass der Widder zerstört. Auf beiden Seiten wurde dann hin und hergeschoben, doch etwas Zählbares kam vor der Halbzeit nicht mehr heraus. Die Kirchdorfer hatten zwar wenige Sekunden vor dem Halbzeitpfiff noch die Möglichkeit an der 10 Meter Linie der Widder durch ein Field Goal in Führung zu gehen, doch irgendwie hatten sie ihre Uhr nicht im Griff und nahmen keine (?) Auszeit und vergaben damit diese klare Chance.
Aus dem kühlenden Schatten zurück aufs Feld, marschierten die Wilden Katzen in Richtung Endzone der Rams. Die Nürnberger bekamen den Lauf des Gegners nicht so Richtig in den Griff, aber es spielte hier teils schon die 2.Garnitur des Gastgebers. Mit einem kurzen Lauf des Kirchdorfer Spielmachers erhöhte dieser. Der Exrta Punkt war auch gut und so stand es unmittelbar nach Spielanpfiff 7:14 für die Gäste. Die Franken ihrerseits legten im anschließenden Drive mit einem Field Goal durch Zoran Sisak nach und verkürzten damit auf 10:14. Die Partie bestand über weite Strecken mehr aus „Basic Football“, wobei die Gastgeber hier Abwechslungsreicher agierten. Das Schlussviertel wurde eingeläutet und die Gäste legten zum 10:21 auf. Ab hier war es schon fast Aussichtslos diese Partie noch für die Widder zu entscheiden, doch sie gaben trotz der mittlerweile 3.Besetzung der Spieler nicht auf. Wie die Coaches im Vorfeld schon bekannt gegeben hatten, „…jeder soll mal aufs Feld“. Als dann wenige Minuten vor Ende des Freundschaftsspieles noch ein Pass der Nürnberger abgefangen wurde, war die Begegnung und dem damit verbundenen 81 Yard Touchdown Returns durch den Kirchdorfer Verteidiger besiegelt. Den Anschließend Extra Punkt konnten die Rams zumindest diesmal blocken und so war es auch gleichzeitig der Endstand von 10:27.
Mit diesem Ergebnis konnten die Trainer zwar nicht zufrieden sein, dennoch wurde das Tagesziel "Jeder sollte mal auf dem Feld sein" erreicht. Auch wollte man noch nicht zuviel zeigen, den die Saison beginnt nächste Woche und die Gegner hatten einige Scouts unter den Zuschauern gehabt. Vor allem war es ein absolut Faires Spiel, wenige Strafen auf beiden Seiten und die meisten davon waren Konzentrationsfehler, welche aber bis zur nächsten Woche abgestellt sein müssen. Am 02. Mai geht es nun endlich los und die Rams spielen ihr erstes Liga Spiel in Königsbrunn bei den Ants. Die Ants gelten als einer der Favoriten um den Aufstieg in die Regionalliga und so darf man jetzt schon darauf gespannt sein.
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zu den Spielberichten aus dem Jahr 2009:  |
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